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Information | Koordination | Integration

Netzwerk Arbeitsmarktintegration

   Mensch bleiben. Integration gestalten.



Integration funktioniert nur, wenn alle Menschen aufeinander zugehen. CBZ leistet eine umfangreiche Bildungs-arbeit und ist als Bildungsträger durch TÜV Rheinland CERT GmbH zertifiziert. Das Netzwerk Lebens-perspektiven  e.V. initiiert vielfältige Angebote für alle Altersgruppen, ist als gemeinnütziger Träger anerkannt und steht für Toleranz,  Gleich-berechtigung, Frieden und Völkerverständigung.

Gesundheit

Asylsuchende dürfen, wenn sie krank sind, natürlich ärztliche Hilfe einholen.

Die in Chemnitz vom BAMF registrierten Asylbewerber werden durch das Gesundheitsamt auf der Grundlage der Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur gesundheitlichen Betreuung von Asylbewerbern durch die Gesundheitsämter im Freistaat Sachsen (vom 24. Januar 2008) untersucht.

Die Erstuntersuchung umfasst insbesondere:

  • Körperliche Untersuchung auf Anzeichen einer übertragbaren Krankheit
  • Untersuchung zum Ausschluss einer Tuberkulose der Atmungsorgane, bei Kindern und Schwangeren Durchführung eines Tuberkulintestes, bei Erwachsenen einer Röntgenuntersuchung
  • Blutuntersuchung (bei Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet haben) zum Ausschluss einer Infektion mit Hepatitis A, Hepatitis B,
  • Anlassbezogene Stuhluntersuchung bei Verdacht auf eine Magen-Darm-Infektion durch Bakterien, Viren oder Parasiten.

Internationale Praxis am Klinikum Chemnitz

Zur Akutbehandlung von Schmerzzuständen sowie Notfallintervention, Gesundheitsstörungen und für Impfungen steht Asylbewerbern die "Internationale Praxis am Klinikum Chemnitz" im Klinikum Chemnitz gGmbH, Flemmingstraße 2, zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr

Kontakt: Tel. 0371 3333 938 | E-Mail: internationalepraxis.chemnitz@kvsachsen.de

 

Was muss für die Behandlung in der Praxis vorbereitet oder mitgebracht werden?

Benötigt wird ein Krankenbehandlungsschein
Asylbewerberinnen und Asylbewerber in der Erstaufnahmeeinrichtung erhalten den Schein vor Ort. Alle anderen wenden sich bitte an das Sozialamt: Alte Post, Bahnhofstraße 54 a, 09111 Chemnitz.
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 08:30 bis 12:00 Uhr und
Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr

Terminvereinbarung und bitte an ein pünktliches Kommen denken
Asylsuchende oder begleitende Sozialbetreuer müssen vorher telefonisch einen festen Termin mit der Praxis vereinbaren. Tel. 0371 33333938.

Dolmetscher
Für alle Sprachen - außer Arabisch - wird ein Dolmetscher oder Sprachmittler benötigt.

Papiere / Unterlagen
Für eine Behandlung in der Praxis sind Meldepapiere (Ausweis mit Lichtbild) oder alle Dokumente, auf denen die ZAB-Nummer bzw. das Aktenzeichen der Registrierung steht, mitzubringen.

 

 

Interessante Links

www.zanzu.de
Auf der Homepage werden Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen angeboten. Zanzu - Mein Körper in Wort uns Bild -  ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Sensoa, dem Flämischen Expertenzentrum für sexuelle Gewalt. Außerdem wird in einer Übersicht zu regionalen Beratungsstellen zum Thema verwiesen.

 

www.asylinfo.sachsen.de
Informationen zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Sachsen.
Flüchtlinge und Asylsuchende haben in Deutschland Anspruch auf gesundheitliche Versorgung. Wo und wann erhalten sie in Sachsen eine medizinische Erstuntersuchung? Wo können sie im Freistaat Hilfe suchen, wenn während des laufenden Asylverfahrens akute gesundheitliche Beschwerden auftreten? Wie können Ärzte und Pfleger im Umgang mit Flüchtlingen und Asylsuchenden Entscheidungen medizinisch korrekt, sachlich und vor allem schneller treffen? Antworten auf diese Fragen haben wir auf dem Asylinfo-Portal der Staatsregierung unter »Ankommen und Asylverfahren« auf der Unterseite »Gesundheitsversorgung« eingestellt.

 

INFORMATIONEN UND TIPPS ZUR GESUNDHEITSVERSORGUNG FÜR FLÜCHTLINGE

Die AutorInnen dieser Informationswebsite sind langjährige Mitwirkende lokaler MediNetze, Medizinischer Flüchtlingshilfen oder Medibüros. Diese Netzwerke sind an 33 Standorten in Deutschland seit vielen Jahren im Bereich der Gesundheitsversorgung für Geflüchtete und Migrant*innen ohne zureichenden Krankheitsschutz tätig. Aus den 13 Standorten: Berlin, Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Freiburg, Göttingen, Gießen, Hannover, Jena, Kiel, Leipzig, Magdeburg und Marburg haben sich die Mitwirkenden dieser Website zusammengeschlossen. Das multidisziplinäre Team der Autor*innen dieser Website arbeitet hauptberuflich v. a. in den Bereichen Humanmedizin, Psychologie, Gesundheits- und Rechtswissenschaften.

 

Stand 17.10.2018